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Avsenik Slavko u.s. Oberkrainer

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Slavko Avsenik 1960

Slavko Avsenik u.s. Oberkrainer

Man nennt ihn nicht umsonst den " Polka-König " der Welt.

Der Autodidakt auf dem Akkordeon ist sozusagen der Erfinder des Oberkrainer-Sounds mit der für diese Art typischen Begleit- und Rhythmusgruppe, bestehend aus Akkordeon, Akkordgitarre und Baritonhorn. Typisch ist auch die gemischte Akkordbegleitung auf dem Akkordeon, bei Polkas im 2/4-Takt bestehend aus zwei gleich gespielten Gruppen Doppelsechzehntel und einer Achtelnote; bei Walzern aus durchgehend gespielten sechs Achtelnoten pro Takt.

Ein Virtuose auf der Pianotastatur, komponierte und spielte er zusammen mit seinem Orig. Oberkrainer Quintett unzählige, meisterhaft vorgetragene Titel ein, die nicht nur gehörfällig und darum beliebt und immer wieder gerne gehört sind, sondern die auch dem Techniker Avsenik gerecht werden.
Man denke an Polkas wie "Von Ort zu Ort", "Ich hör´ so gern Harmonika", "Im Schweizer Hochland" und viele, viele andere. Die Liste liesse sich schier endlos fortsetzen.
Die Kunst, die jeweiligen Titel perfekt nachzuspielen, mit dem für Slavko ganz eigenen Stil, seiner Leichtigkeit und seines Vortrages, ist nur wenigen vergönnt. Nicht nur die Spieltechnik, sondern auch das Herzblut muss der Zuhörer spüren, fühlen, hören, es muss ihn in jeder Faser seiner Muskeln mitzittern und erbeben lassen, ja mitreissen! Dann ist es so gespielt, gepaart mit Perfektion und Präzision, wie Slavko es sich immer zur Maxime gemacht hat.
Und darum sind auch die erfolgreichen Kompositionen der Gebrüder Avsenik das, was sie eben sind: Evergreens eines eigenen Musikstils, die für uns Anhänger und Fans dieses Genres nicht mehr wegzudenken sind!

Vergleicht man einmal etwas näher die verschiedenen Komponisten solcher Polkas und Walzer im Stile der Oberkrainer, so wird man feststellen (und jeder, der schon einmal versucht hat, einen Avsenik-Titel in der ORIGINAL!-Tonart nachzuspielen, wird dies bestätigen können), dass sich Slavko und Vilko niemals der Versuchung hingaben, eine Komposition um der leichteren Spielbarkeit willen in einer hauptsächlich für die Bläser im Ensemble mit ihren in B gestimmten Instrumenten einfacheren Tonart mit weniger Vorzeichen zu schreiben.
Nein! Gerade die in für Bläser teils sehr schwierigen und anspruchsvollen Kreuz-Tonarten wie A-, E-, H- und Fis-Dur gehaltenen Titel wie z.B. "Erinnerung an Zürich" oder die "Goldenen Oberkrainer-Klänge" machen den Komponisten Avsenik, machen die Original Oberkrainer aus, heben ihn wohltuend von allen anderen im Reigen der Musikschaffenden heraus. Niemals zugunsten der leichteren Spielbarkeit und immer dem schöneren,edleren Klang folgend schuf er gleichermassen unvergessene wie unvergleichliche Melodien! Ein Stück, das in E-Dur geschrieben ist und der Einfachheit halber in F- oder Es-Dur gespielt wird, kann niemals so klingen wie das Original. Und mag es auch noch so gut und perfekt gespielt sein!
Hier trennt sich die Spreu vom Weizen, hier scheiden sich die Geister, sowohl was Komposition als auch Vortrag angeht. Nur wer selbst solch einen innigen Bezug zur Oberkrainer-Musik hat, ja vielleicht sogar selbst musiziert, kann das nachvollziehen und einigermassen verstehen.

In diesem Sinne: Es lebe die Oberkrainer-Musik!

(Quelle Krainer Musik)

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